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Gasleitungssanierung

Sanierung Ihrer alten Gasleitungen ohne Stemmarbeiten

Es dient nicht nur der eigenen Sicherheit, wenn im Haus verlegte Gasleitungen in regelmässigen Abständen auf Dichtigkeit überprüft werden. Mit technisch ausgereiften Messgeräten (Digameter) kann die Leckrate ohne grossen Aufwand bestimmt werden. Die Dichtigkeitsprüfung sollte alle 12 Jahre durchgeführt werden.

Bereits bei einer Flüchtigkeit von > 1 Liter / Stunde bedarf das Gasleitungssystem einer umgehenden Instandsetzung. Bei einer Leckrate > 5 Liter / Stunde ist die Gasleitung sofort stillzulegen.

In der Vergangenheit war zur Instandsetzung der Austausch der betroffenen Gasleitung erforderlich, verbunden mit dem Freilegen der Leitung. Mit diesem patentiertem Abdichtverfahren ist ein kostenintensiver und umständlicher Austausch des Gasrohrleitungssystems nicht mehr notwendig.

Es werden lediglich an sämtlichen Gasentnahmestellen Entlüftungshähne eingeschraubt und an der tiefsten Stelle des Systems über einen Anschlusshahn zunächst die Leitung ausgeblasen. Hiernach wird das Leitungssystem mit dem Dichtmittel und Druck (40 bar) ohne Lufteinschlüsse befüllt.

Überschüssiges Dichtmittel wird über die Gasentnahmestellen von oben nach unten zum Anschlusshahn hin ausgeblasen. Anschliessend werden mit Druckluft oder Stickstoff "Molche" aus Schaumstoff über die Gasentnahmestelle zum Anschlusshahn gedrückt, um das restliche Dichtmittel zu entfernen.

Das Leitungssystem wird über ein Gebläse von unten nach oben mit Raumluft getrocknet.

Nach erfolgtem Temperaturausgleich wird eine Dichtigkeitsprüfung ( DVGW-TRGI '86, Pkt. 7.1.3.) durchgeführt und abschliessend das Leitungssystem wieder in Betrieb genommen.